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Akute Nebenwirkungen

Unerwünschte akute Wirkungen betreffen vor allem Psyche und Psychomotorik sowie das Herzkreislaufsystem. Vor allem bei unerfahrenen Konsumierenden und nach einer hohen Dosierung können Angst und Panik auftreten.

Diese Symptome verschwinden im Allgemeinen mit Abklingen der psychischen Cannabiswirkung. Man sollte Betroffene an einen ruhigen Ort bringen und durch Zuspruch beruhigen.

Die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen und Fahrzeugen ist eingeschränkt. Besonders bedenklich ist der Mischkonsum von Cannabis und Alkohol.

Nebenwirkungen bei regelmäßigem Konsum

14.07.2014

Bei langfristigem, häufigem Konsum und bei der Verwendung von hohen Dosierungen können sich die psychische Befindlichkeit und die Denkfähigkeit chronisch verändern.
Dauerkonsum kann zur Abnahme der allgemeinen Motivation führen.

Der Cannabisrausch führt zu eingeschränktem Erinnerungsvermögen, Konzentrationsschwächen und verlängerten Reaktionszeiten. Die schulische und berufliche Leistungsfähigkeit wird dadurch eingeschränkt. Das Unfallrisiko im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz ist erhöht.

Bei Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko kann möglicherweise eine Psychose ausgelöst werden.

Nicht nur das Nervensystem, sondern auch andere Organe können durch den Konsum von Cannabis geschädigt werden, z.B. das Atemsystem. Denn bei der Verbrennung von Cannabis entstehen wie beim Verbrennen von Tabak krebserregende Substanzen, die beim Rauchen inhaliert werden und die die Schleimhäute und Atemorgane schädigen können.

Cannabis kann wie jede andere Droge psychisch abhängig machen. Der Verzicht auf den Konsum kann mit der Zeit schwer fallen. Der Konsum über längere Zeit kann auch körperlich abhängig machen, das heißt beim Absetzen oder Einschränken des Konsums kommt es zu Entzugserscheinungen wie z.B. Ruhelosigkeit oder Kopfschmerzen.

RN