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Eltern

(Quelle:Shutterstock)

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Wissen und Haltung

In jedem Fall ist es wichtig, dass Eltern sich über die Substanz, über ihre Wirkung und Risiken informieren und eine klare Haltung einnehmen. Dies hilft, Gespräche leichter zu machen, weil Wissen Ängste abbauen kann, für wichtige Themen sensibilisiert und kompetent macht.
Es geht aber nicht in erster Linie darum, seinen Kindern Wissen zu vermitteln. Vielmehr steht im Zentrum, wie die Kinder Cannabis wahrnehmen und was es in ihrem Leben bedeutet.

Eltern-Kind-Beziehung

Im Dialog zu sein, d.h. einander zuzuhören und miteinander zu sprechen ist Grundlage jeder guten Beziehung. Eine stabile Grundlage des gegenseitigen Respekts und Vertrauens bietet Halt, auch wenn es zwischen Ihnen und Ihrem Kind einmal zu mehr oder weniger großen Konflikten kommt. Als Eltern tragen Sie für das Wohlergehen Ihrer Kinder Verantwortung. Dazu gehört aber auch, dass Sie Grenzen setzen.

Familie

Es geht nicht nur um die Jugendlichen, die konsumieren. Eine Familie ist ein System aus Mitgliedern, in dem jede und jeder Wünsche und Bedürfnisse hat.
Das bedeutet: Bei einem Zusammenleben müssen auch Verhaltensweisen und Pflichten ausgehandelt werden. Wie stellen sich die einzelnen Familienmitglieder – auch die Eltern (!) – ein Zusammenleben vor?
Manchmal müssen Eltern z.B. zum Schutz von kleineren Geschwistern Regeln aufstellen, damit auch deren Bedürfnisse respektiert werden.

Gesprächsbedingungen

Gespräche fallen leichter, wenn Sie sie mit Respekt führen und Anschuldigungen vermeiden.

Sprechen Sie das aus, was Ihnen wichtig ist, was Ihnen auffällt oder was Sie bedrückt. Folgende Einstiege in Gespräche können diese Grundhaltung widerspiegeln:

  • "Es ist mir wichtig zu erfahren, wie es Dir geht."
  • "Ich möchte mit Dir darüber sprechen, dass ich mir Sorgen mache."
  • "Ich möchte, dass wir zusammen einen Weg finden, um die gegenwärtigen Schwierigkeiten zu überwinden."

Reduzieren Sie die Rolle der Jugendlichen nicht darauf, dass sie gehorchen müssen.
Es ist leichter und angemessener, gemeinsam einen Weg zu suchen und die Jugendlichen in die Verantwortung einzubinden. Allerdings ist es auch wichtig, klare Grenzen zu setzen.