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Cannabis und Schizophrenie

Der hohe THC-Gehalt im Cannabis könnte auch dafür verantwortlich sein, Psychosen und Schizophrenie bei Konsumierenden zu begünstigen. In ihrem Topthema im Juni 2017 geht drugcom, die Internetplattform der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), auf diese Frage ausführlich ein.

 

05.06.2017

Schizophrenie ist "eine Krankheit, bei der das Denken, die Wahrnehmung und das eigene Erleben grundlegend gestört sind", heißt es auf der Seite. Die Auslöser für die Krankheit sind bisher nicht wissenschaftlich erwiesen, aber es gibt Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Kiffen. Studien zeigen, dass Menschen, die unter Schizophrenie leiden, einen höheren Cannabiskonsum aufweisen.

"Dass Cannabis tatsächlich alleine Schizophrenie auslösen kann, halten viele Forscherinnen und Forscher für unwahrscheinlich. Cannabis könne aber bei genetisch vorbelasteten Personen entscheidend dazu beitragen, dass eine Psychose zum Ausbruch kommt. Besonders der Konsum hochpotenter Cannabissorten oder synthetischer Cannabinoide könnte diese Entwicklung befördern. Es ist aber weiter unklar, ob eine Psychose auch bei Personen ausbrechen kann, die keine genetische Vorbelastung aufweisen", so lautet derzeit das Fazit nach Auswertung aktueller internationaler Studien.

Mehr Informationen

http://www.drugcom.de/topthema/verursacht-cannabis-schizophrenie/

 

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