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Handreichung "Medizinisches Cannabis - eine praxisbezogene Hilfestellung"

Am 10. März 2017 trat das Gesetz „Cannabis als Medizin“ mit einhergehenden Änderungen des Sozialgesetzbuches (SGB V) in Kraft. Damit ist es möglich, dass Patient/innen medizinisches Cannabis im Rahmen einer ärztlichen Therapie verschrieben bekommen und die Kosten durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Unter das Gesetz fallen die bereits zugelassenen Fertigarzneimittel Canemes und Sativex, verordnungsfähige Cannabisblüten sowie Dronabinol, das als Ausgangsstoff für die Herstellung von Rezepturen verwendet wird.

01.08.2017

Für Ärzt/innen und Patient/innen bringt diese Neuerung viele Möglichkeiten und Erwartungen, um z.B. chronische Schmerzen zu behandeln. Auf der anderen Seite stehen offene Fragen zur konkreten Umsetzung der Verschreibungspraxis, zur Wirksamkeit der wichtigsten Inhaltsstoffe Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) und den bisher begrenzten evidenzbasierten Forschungsergebnissen.

Die Bayerische Akademie für Suchtfragen (BAS), München, hat deshalb eine „Praxisbezogene Hilfestellung“ als Handreichung herausgegeben, in der die wichtigsten Aspekte zur Verschreibung von medizinischem Cannabis unter Berücksichtigung suchtmedizinischer Erfahrung zusammengefasst sind.

Link zur Handreichung "Medizinisches Cannabis - eine praxisbezogene Hilfestellung"

http://www.bas-muenchen.de/fileadmin/documents/pdf/Publikationen/Papiere/Med_Cannabis_Hilfestellung_2017.pdf

 

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