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PEER-Projekt an Fahrschulen klärt über Cannabis am Steuer auf

Seit 2009 unterstützen junge Menschen (Peers) Fahrschulen bei der Aufklärung zum Thema Drogen und Alkohol im Straßenverkehr. Auch Cannabis spielt dabei immer wieder eine wichtige Rolle. Ziel des Projektes ist es, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen und durch Aufklärung und Diskussion zu erreichen, dass sich junge Fahrer/innen aus Überzeugung nüchtern ans Steuer setzen.

Dahinter steckt der Ansatz der Peer Education, bei dem junge Menschen mit ähnlichem Erfahrungshintergrund oder einer ähnlichen Lebenssituation andere junge Menschen über bestimmte Themen informieren. Für dieses Projekt bedeutet das konkret: versuchen für den Konsum-Fahrkonflikt zu sensibilisieren. Mit diesem Ansatz gibt es eine höhere Akzeptanz und eine Bereitschaft bei den Fahrschüler/innen, sich selber und das eigene Handeln zu hinterfragen.

30.11.2017

Das PEER-Projekt an Fahrschulen wurde in Magdeburg vom Institut Mistel entwickelt und wird zurzeit in acht Bundesländern aktiv umgesetzt. In Nordrhein-Westfalen hat sich das PEER-Projekt in Hamm, Gelsenkirchen, Bottrop und im Landkreis Siegerland-Wittgenstein etabliert. Maßgeblich beteiligt bei der Umsetzung war und ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) mit Sitz in Münster.

Das Projekt ist beispielsweise in Hamm inzwischen zu einer festen Größe geworden. Bis Juli 2017 konnten über diesen Weg bereits 609 Fahrschüler/innen erreicht werden.

Wie solch eine Fahrschuleinheit aussehen kann, zeigt exemplarisch der Filmbeitrag  aus Merseburg:

"Kiffen am Steuer", der auf ZDF+ ausgestrahlt wurde.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter

www.peer-projekt.de

PEER Projekt beim LWL

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