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Gründe

Warum wird überhaupt gekifft?

Viele suchtgefährdete Jugendliche glauben, Kiffen sei ganz normal. Aber das stimmt so nicht: Ungefähr 92% der 12- bis 17-Jährigen und 66% der 18- bis 25-Jährigen haben noch nie gekifft. Hinter dem Cannabis-Konsum stecken ganz andere Gründe:

  • Neugierde, Faszination, das Bedürfnis nach etwas Neuem,
  • die Suche nach Vergnügen oder Entspannung,
  • die Suche nach Rausch, um danach auszuflippen,
  • Hemmungen, Depressionen, Konflikte,
  • Vertrauenspersonen fehlen und mangelnde Zuwendung,
  • Langeweile,
  • das Verdrängen von Problemen.

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Werden Jugendliche befragt, warum sie kiffen, nennen sie als Grund häufig: „Cannabis ist einfach gut für die Stimmung!" Diese Behauptung stimmt nicht immer. Es ist eher so, dass Cannabis die vorhandene Grundstimmung verstärkt. Wenn jemand also schlecht drauf ist, wird seine Laune nicht besser wenn er kifft. Dinge wie Musik hören, Sport treiben und sich dabei richtig auspowern oder einfach mal mächtig Dampf ablassen sind da viel besser geeignet.

Auch wer unentspannt oder nervös ist, wird das mit Kiffen nicht ändern können. Es gibt viel wirkungsvollere Methoden, die in solchen Situationen helfen können: Leise Musik hören, ein Buch lesen, Sport treiben, aufs Bett legen und chillen ...

Fakt ist: Wenn Du Probleme hast, kannst Du sie nicht einfach lösen, indem Du kiffst. Such Dir jemanden, mit dem Du über Dein Problem reden kannst und der Dir dabei hilft, es hinter Dir zu lassen. Das können Deine Eltern sein, eine Freundin oder ein Freund, eine Lehrerin oder ein Lehrer oder auch eine komplett fremde Person in einer Beratungsstelle.