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Welche Konsequenzen hat Cannabis im Straßenverkehr?

Wenn Du unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug steuerst, gefährdest Du Dich und andere. Außerdem machst Du Dich strafbar. Denn im Gegensatz zu Alkohol (0,5 Promille) gilt bei Cannabis die Nullgrenze. Wenn Du bekifft erwischt wirst, hast Du mit Fahrverboten, Führerscheinentzug und medizinischen Untersuchungen („Idiotentest") zur Ermittlung der weiteren Fahrtauglichkeit zu rechnen. Auch wenn Du noch keinen Führerschein besitzt und unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr auffällig wirst, musst Du damit rechnen, dass sich dies negativ auf die zukünftige Erteilung der Fahrerlaubnis auswirken kann.

Nach einem Gerichtsurteil von 2014 kann auch das "Passiv-Kiffen" zum Verlust des Führerscheins führen. Denn wenn jemand sich in einem Raum aufhält, in dem "andere erkennbar erheblich Cannabis konsumieren, liegt auch in einem sog. passiven Konsum ein bewusster Konsum", heißt es in der Begründung des Urteils. Auch durch den passiven Konsum kann der Cannabis-Wirkstoff THC ins Blut gelangen und dazu führen, dass Du nicht mehr "fahrtauglich" bist.