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Abhängigkeit

Bei der Beurteilung des Abhängigkeitspotenzials einer Substanz, die auf das zentrale Nervensystem einwirkt, wird unterschieden zwischen einer physischen, also körperlich messbaren Abhängigkeit, und einer psychischen (seelischen) Abhängigkeit. Der Cannabiskonsum kann vor allem zu einer psychischen Abhängigkeit führen.

Wer abhängig ist, hat die Kontrolle über den Konsum verloren. Ungefähr 600.000 Menschen zwischen 16 und 64 Jahren konsumieren Cannabis in einer problematischen oder abhängigen Weise.

Merkmale physischer (körperlicher) Abhängigkeit sind Symptome, die nach Absetzen der Substanz auftreten und als Folge dieser Substanz zu verstehen sind.
Bezüglich Cannabis ist umstritten, inwiefern der Konsum dieser Substanz überhaupt zu körperlichen Entzugssymptomen nach Absetzen führen kann.

Bei Dauerkonsumierenden sind

  • Schlafstörungen,
  • innere Unruhe und erhöhte Reizbarkeit,
  • Übelkeit,
  • Erbrechen und Durchfall,
  • sowie Appetitlosigkeit

festzustellen.

 Psychische Abhängigkeit zeichnet sich aus durch

  • erhebliche seelische Fixierung auf den Konsum der Droge,
  • das Verbinden bestimmter Stimmungszustände mit der Droge,
  • Angst vor dem Verzicht auf die Droge und
  • Ausrichtung des eigenen Lebensgefühls und –stils auf den Konsum der Droge.

Die Möglichkeit, von Cannabis psychisch abhängig zu werden, ist unstrittig.