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Fachkräfte

"Nicht erst Gras über die Sache wachsen lassen... Jugendliche und Cannabis"

Einladung zum Fachgespräch: "Nicht erst Gras über die Sache wachsen lassen... Jugendliche und Cannabis"

 

Datum
20.11.2017
Zeit: 13:30 - 16:30 Uhr

Veranstaltungsort
Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Raum 1123/24,
OranienStraße 106
10969 berlin-KreuzBerg

Anmeldung
Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Email: 76657277616C74756E67406265726C696E2D73756368747072616576656E74696F6E2E6465

"Alfred - der grüne Koffer"

"Alfred - der grüne Koffer"

Cannabisprävention wird intensiviert - "Alfred 2.0 – der grüne Koffer"

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Substanz in Deutschland. Jeder dritte junge Mensch im Alter von 18 – 25 Jahren hat in seinem Leben schon einmal Cannabis probiert (BZgA, Drogenaffinitätsstudie 2015). Es ist – neben Tabak und Alkohol – eine der Rauschsubstanzen, die in der jugendlichen Lebenswelt auftaucht und Thema ist. Deshalb gibt es vonseiten pädagogischer Fachkräfte regelmäßigen Bedarf an Fortbildung zur Prävention des Cannabiskonsums sowie zum Umgang mit Cannabis konsumierenden Jugendlichen.

Im Rahmen des Cannabispräventionsprogramms "Stark statt breit" bot die Fachstelle für Suchtvorbeugung der ginko Stiftung für Prävention in Mülheim gleich zu Anfang des Schuljahres eine Fortbildung für Mitarbeitende aus den Arbeitsfeldern Jugendhilfe und Schule zum Thema Cannabis an.
Entwickelt wurde "Alfred 2.0 – der grüne Koffer" vom Team der Fachstelle für Suchtprävention in Essen. Ein Exemplar des aufwändig gestalteten Koffers ist in Mülheim an der Ruhr im Einsatz und kann von den nun fortgebildeten Fachkräften vor Ort ausgeliehen werden.

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Richtlinien für den Cannabis-Konsum

Canada ist einer der Staaten, die den Konsum von Cannabis legalisieren wollen. Schon 2011 wurden dort vom "Centre for Addiction and Mental Health" (CAMH) erstmals Regeln für einen schadensminimierenden Umgang mit dieser Substanz veröffentlicht. Nun überarbeitete ein internationales Forschungsteam diese Richtlinien für den Konsum von Cannabis. Zehn Regeln sollen zum safer use und zur Schadensbegrenzung beitragen.

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Handreichung "Medizinisches Cannabis - eine praxisbezogene Hilfestellung"

Am 10. März 2017 trat das Gesetz „Cannabis als Medizin“ mit einhergehenden Änderungen des Sozialgesetzbuches (SGB V) in Kraft. Damit ist es möglich, dass Patient/innen medizinisches Cannabis im Rahmen einer ärztlichen Therapie verschrieben bekommen und die Kosten durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Unter das Gesetz fallen die bereits zugelassenen Fertigarzneimittel Canemes und Sativex, verordnungsfähige Cannabisblüten sowie Dronabinol, das als Ausgangsstoff für die Herstellung von Rezepturen verwendet wird.

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Fachtag "Shit happens... Cannabislegalisierung - Auswirkungen auf Jugendliche?"

Derzeit findet eine Debatte in Politik, Gesellschaft und Medizin über eine Neuorientierung der Drogenpolitik bezogen auf Cannabis statt. Dabei werden Argumente und Haltungen, die sich auf gesellschaftliche, individuelle und wirtschaftliche Aspekte beziehen, kontrovers diskutiert.
Suchthilfeverbände sprechen sich deutlich für eine Lockerung der bestehenden Gesetzgebung aus, wenn dies mit strengen Regulationen im Hinblick auf Jugendschutzbestimmungen gekoppelt wird. Verschiedene Kommunen haben sich als Modellstandort für eine regulierte Freigabe von Cannabis beworben. Für den medizinischen Bereich wurde eine Veränderung der bestehenden Gesetzeslage bereits umgesetzt. Insgesamt also eine deutliche Tendenz in Richtung einer Liberalisierung der bestehenden Cannabispolitik. Was die Liberalisierung für Jugendliche unter 18 bedeuten könnte, wird viel zu wenig diskutiert.

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